Martin Luther hätte einen Apfelbaum gepflanzt. Bei Pfarrer Mitri Raheb aus Bethlehem wäre es – regional bedingt – ein Olivenbaum, um ein Zeichen der Hoffnung gegen die Resignation zu setzen. Und das ist im Nahen Osten bitter nötig. Es gebe zu viele Friedensprozesse im Nahen Osten und zu wenig Frieden, sagt der 47-jährige Theologe, der ein Zentrum für Bildung, Kultur und Tourismus gegründet hat. „Es wird viel über Frieden geplaudert. Wir dagegen möchten Fakten schaffen und zwar langfristig, deshalb haben wir das Zentrum gebaut“, sagt Raheb. Auch die Palästinenserin Sumaya Farhat-Naser ist in der Friedensarbeit aktiv. „Es darf mich nichts so weit entmutigen, dass ich aufhöre, für den Frieden einzutreten“, sagte sie sich 1990, als ihr damals 14-jähriger Sohn angeschossen wurde. Auf Begegnung und den Abbau von Vorurteilen setzt Dr. Georg Dürr, Direktor der evangelischen Schule Talitha Kumi in Beit Jala, in der Nähe von Bethlehem. Und auf die Musik: „Wer geigt, wirft keine Steine“, sagt er. Sie können einzelne Bilder herunterladen, alle Texte in einem Paket oder das komplette Themenpaket inklusive aller Fotos und Texte. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Button am Ende der Übersicht oder auf eines der darunter vorgestellten Fotos.
Baustein: Frieden ist eine Frucht der Gerechtigkeit - Interview: Fakten schaffen für den Frieden (Text plus Porträtfoto Mitri Raheb) - Interview: „Ich lebe mein ganzes Leben mit Angst“ (Text plus Porträtfoto Sumaya Farhat-Naser) Kurz- und Langversion - Die Chancen auf einen gerechten Frieden sind gering (Text plus Porträtfoto Georg Dürr) - Wer geigt, wirft keine Steine. Der Friedensbeitrag der evangelischen Schule Talitha Kumi (Text plus Fotos Talitha Kumi) - Oasen des Friedens. Die rheinische Kirche fördert Versöhnungsinitiativen (Text plus Porträtfoto Barbara Rudolph)
Steinbruch - „Frieden ist eine Frucht der Gerechtigkeit“. Auszug aus dem Präsesbericht 2010 (Text plus Porträtfoto Nikolaus Schneider)
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